[Minirezension] The Walking Dead, Vol. 01-03 (Robert Kirkman)

Titel: The Walking Dead, Vol. 01: Days Gone Bye
Comics: The Walking Dead #1-6
Autor: Robert Kirkman, Tony Moore
Verlag: Image Comics
Veröffentlichung: 07.09.06
Seiten: 144
Kaufen: Amazon | Verlag (DE)
Genre: Comic, Zombies

Inhalt

Als der Cop Rick Grimes aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr wie es war. Zombies bevölkern Nordamerika, vielleicht sogar die ganze Welt. Ursache: unbekannt. Das komplette wirtschaftliche und soziale Netz ist zusammengebrochen. Wer nicht zum lebenden Toten mutierte, befindet sich auf der Flucht. Die Großstädte sind völlig in der Hand der schleichenden, hungrigen Untoten. Nur auf dem Land ist es noch einigermaßen sicher.



Titel: The Walking Dead, Vol. 02: Miles Behind Us
Comics: The Walking Dead #7-12
Autor: Robert Kirkman, Charlie Adlard, Cliff Ruthburn
Verlag: Image Comics
Veröffentlichung: 20.12.06
Seiten: 136
Kaufen: Amazon | Verlag (DE)
Genre: Comic, Zombies

Inhalt

Die Fortsetzung der erfolgreichen Zombie-Saga von Image-Comics! Rick Grimes ist wieder bei seiner Familie. Aber die Umstände sind alles andere als glücklich. Man haust mehr schlecht als recht im Wohnwagen und ein paar Zelten und der Winter naht. Als Rick den Aufbruch in andere Breiten vorschlägt, macht ihm sein alter Partner Shane einen Strich durch die Rechnung.



Titel: The Walking Dead, Vol. 03: Safety Behind Bars
Comics: The Walking Dead #13-18
Autor: Robert Kirkman, Charlie Adlard, Cliff Ruthburn
Verlag: Image Comics
Veröffentlichung: 16.04.07
Seiten: 144
Kaufen: Amazon | Verlag (DE)
Genre: Comic, Zombies

Inhalt

Die Fortsetzung der erfolgreichen Zombie-Saga!

In einer von gefräßigen Zombies überrannten Welt entdecken Rick Grimes und seine kleine Gruppe Überlebender in einer aufgegebenen Strafanstalt ihre beste Chance auf eine neue Existenz. Doch ist die Anlage wirklich so verlassen von ihren vormaligen Bewohnern, wie es scheint? Bald überschlagen sich die Ereignisse, und die rettende Zuflucht hinter Gittern und Zäunen wird zur mörderischen Falle.

Meine Meinung

Es war nur eine Frage der Zeit bis ich - als großer Fan der Serie und der Telltale Games von The Walking Dead -  auch zu den Comics greifen würde und dies ist nun geschehen. Als Rezensionen wird es die Bücher - wenn, dann - immer in Dreierschritten geben.

Für alle, die in der Comicwelt nicht so bewandert sind: Es gibt aktuell (Stand: August 2015) 146 Comcis der Serie und monatlich kommt ein weiteres hinzu. Zusammengefasst werden diese Ausgaben in verschiede Bände. Zum einen in diese Taschenbücher (Aktuell 24 Volumes) mit je sechs Comicheften, in Hardcover Bücher mit je zwölf Heften (Aktuell 12 Bücher), in Omnibus Ausgaben, welche limitierte Comicbücher sind, die einige Extras enthalten (je 24 Ausgaben pro Buch, aktuell fünf Hardcover) und in Kompendien, von denen es derzeit drei gibt und je 48 Hefte umfassen. Es ist also für jeden was dabei.

Ich habe von den Comics großes erwartet, da sie sich äußerster Beliebtheit erfreuen und natürlich die TV-Serie großartig ist - und wurde nicht enttäuscht!

Volume 1 beginnt so, wie es in der Serie adaptiert wurde und bleibt dem Comic erstmal nahe, entfernt sich dann aber immer weiter - auch wenn die Schauplätze (zumindest bisher) identisch sind. Auch bei den Charakteren gibt es Unterschiede, welche für mich aber nicht weiter ins Gewicht fielen, da die Personen, auf die es ankommt, auch von der TV-Show übernommen wurden. Plus Norman Reedus ♡ !

Interessant finde ich - und ich bleibe einfach mal beim Vergleich von Comic zur Serie - wie Figuren unterschiedlich wirken, wenn sie andere Gesichter bekommen. Hershel Greene beispielsweise. In der Serie habe ich ihn als liebenswerten, alten Farmbesitzer empfunden. Im Comic hingegen - natürlich auch auf das Wohl der Familie fokusiert - wirkte er viel robuster und distanzierter.

Andere Charaktere hingegen wirken jedoch gleichermaßen ähnlich. Lori nervt hier tatsächlich nicht weniger als in der Serie.

Schade finde ich, dass der Zeichner Tony Moore die Reihe nach dem sechsten Comic verlassen hat. Sein Zeichstil sagte mir mehr zu. Charlie Adlard und Cliff Ruthburn bilden auch eine interessante Kombination - es war dennoch eine große Umstellung. Auch da Charaktere optisch neu zugeordnet werden mussten. Mittlerweile habe ich mich natürlich an den Zeichenstil gewöhnt - mag aber Tony Moore dennoch lieber, da seine Zeichnungen detailierter und runder sind. Ich denke jedoch, dass Adlard es besser schafft Brutalität zu darzustellen.

Die Story ist durch die Bank weg spannend erzählt. Es kam für mich nie Langeweile auf und ich habe mich voll und ganz mitreißen lassen! Für die Comicreihe bisher, ebenso wie bei der TV-Serie, gilt für mich: