[Rezension] Weil ich Layken liebe von Colleen Hoover

Titel: Weil ich Layken liebe
Originaltitel: Slammed
Autor: Colleen Hoover
Verlag: dtv
Veröffentlichung: 24. Oktober 2013
Seiten: 352 Seiten
Kosten: 8,99€ als Kindle-Edition
Genre: YA, Romance, Realistic Fiction

Challenge: 5x5 Themen

Weil ich Layken Liebe. Ein Buch, das scheinbar jeder (Buch-)Blogger gelesen hat oder das sich auf deren Wunschliste befindet. Zu Recht, möchte ich sagen. Auch wenn der (deutsche) Titel mich abgeschreckt hat, sprach mich das Cover und letztendlich die herausragend guten Rezensionen an.

Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und Söhnen in Texas. Ihr Erfolg kam nahezu über Nacht. Ursprünglich schrieb sie Weil ich Layken liebe als Weihnachtsgeschenk für ihre Mutter. Aufgrund der guten Resonanz, veröffentlichte sie ihr Werk als eBook. Wenig später verkaufte sie mehr als 200 Stück am Tag. Der Folgeband Weil ich Will liebe erscheint im deutschsprachigen Raum Anfang Mai 2014.


Leider ist es ganze drei Wochen her, dass ich das Buch beendet habe. Bei meinem derzeitigen Tagesgeschehen, sind das gefühlte 2 Monate. Da vergisst man schon mal ein wenig. Was ich jedoch nicht vergessen habe, ist, dass mir auch bei diesem Buch Tränen liefen, zum Ende hin. Thema dieses Buches ist keine schnulzige Liebesgeschichte (wovon ich ausging), sondern eine gelungene Kombination aus Liebe, die nicht sein darf; dem Leben, dass übel mitspielt; und dem Tod, unvermeidlich wie .. nun ja, der Tod.

Hauptprotagonisten sind die jungen Layken und Will. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters, ziehen Layken, ihre Mutter und ihr kleiner Bruder vom sonnigen Texas nach Michigan in ein winziges Haus. Layken hasst es, bis zu dem Moment in dem sie Will kennenlernt. Es folgen drei wundervolle Tage in rosa Wolken. Doch dann trifft das Leben sie mit voller Breitseite und holt sie in die Realität zurück. Doch es soll noch schlimmer werden, bis sie wieder Luft holen können.

Der Schreibstil hat mich zu beginn ein wenig irritiert. Nicht weil er schlecht ist - im Gegenteil - sondern weil ich selten Bücher in Ich-Perspektive in die Hände bekomme. Zudem auch noch in Präsens - was ich noch mal weitaus seltener lese. Dadurch kam ich am Anfang ein wenig ins Stocken. Es dauerte jedoch nicht lang, da hat sich mein Gehirn darauf eingelassen (oder einfach direkt die Gegenwart in Vergangenheit "übersetzt"). Hat man sich daran gewöhnt, lässt es sich ansonsten gut lesen.

Besonderes "Schmankerl" an der eh schon schönen Geschichte sind die Gedichte. Ich höre euch aufstöhnen, doch glaubt mir, sie sind lesenswert. Hin und wieder wohnen wir ein paar sogenannte Poetry Slams bei. Quasi Gedichtwettbewerbe. Mehr möchte ich dazu aber nich verraten.

Obwohl es einen zweiten (und auch, glaube ich, dritten Teil) gibt, kann man das Buch durchaus als Einzelband lesen. Die Geschichte endet relativ zufriedenstellend, ganz ohne Cliffhanger. Nichtsdestotrotz, werde ich mich auf Weil ich Will liebe stürzen. Weil ich dieses Buch liebe.



PS: Ich plante sogar das Buch meiner Schwägerin zu Weihnachten zu schenken, jedoch war davon keine Ausgabe vorrätig, weswegen ich auf Ein ganzes halbes Jahr ausgewichen bin. Bekommt sie es halt zum Geburtstag :D