[Rezension] Chicagoland Vampires: Drei Bisse frei von Chloe Neill

Titel: Chicagoland Vampires: Drei Bisse frei
Originaltitel: Hard Bitten
Autor: Chloe Neill
Verlag: Egmont LYX
Veröffentlichung: 12. Juli 2012
Seiten: 433 Seiten
Kosten: 9,99 € als Taschenbuch
Genre: Paranormal, Urban Fantasy, Vampires

Challenge: 5x5 Themen

Direkt nach Band 3, habe ich mir Band 4 von meiner Freundin ausgeliehen, und in ebenso wenigen Tagen durchgelesen.

Chloe Neill, im Süden der USA geborgen, lebt nun mit Mann und Hunden im Mittleren Westen. Wenn sie nicht Merits Geschichten zu Papier bringt, vertreibt sie sich die Zeit mit Backen, Arbeiten und das Internet nach guten Rezepten und großartigen Grafikdesigns durchforsten.


Die Reihe

 #04 - Drei Bisse frei
#05 - Ein Biss zu viel
 #06 - Eiskalte Bisse
#07 - Für eine Handvoll Bisse
#08 - Sehnsuchtsbisse (DE Jul 14)
#8.A - High Stakes (Luc & Lindsay
#8.B - Das Herz des Tigers (Jeff & Fallon) (DE Aug 14)
#09 - Teuflische Bisse (DE Feb 15)
#10 - Blood Games (US Aug 14)
#11 - Dark Debt (US Mar 15)
#12 - tba
#13 - tba

Der Groll gegen die Vampire Chicagos steigert sich. Diesmal sind es nicht die Formwandler, sondern immer mehr Menschen. Die letzten Ereignisse sind nicht spurlos an ihnen vorbei gezogen, und haben Furcht und Wut in der Bevölkerung gesät. Zu allen Überfluss, verlieren auch einige Vampire langsam die Kontrolle und greifen Menschen an. Es kommt soweit, dass Merit und Ethan vom Bürgermeister dazu angehalten werden, dem Einheit zu gebieten, oder es drohen ernsthafte Konsequenzen. Was schlimm begann, soll noch schrecklicher werden..
  Ich betrachtete Catchers "Skizze" mit zusammengekniffenen Augen, konnte aber nach wie vor nichts darauf erkennen, außer dass es immer noch wie ein Fisch aussah. "Könntest du uns wenigstens einzeichnen, wo Navy Pier ist?", bat ich ihn. "Ich habe keine Ahnung, wo oben oder unten sein soll."
  Catcher murrte, entsprach aber meiner Bitte und markierte ein kleines Rechteck, das an einer Fischseite hervorstand.
  Jeff kicherte. "Soll das Navy Pier sein, oder freut sich Chicago einfach mich zu sehen?"
  Ich musste laut lachen, zumindest bis Catcher mit der Faust auf den nächsten Tisch schlug.

Wie alle Rezensionen derzeit, ist es auch bei diesem Buch so, dass schon ein paar Tage rum sind, seit ich es beendet habe. Nämlich genau am 12. Dezember. Es ist mir daher nicht mehr so frisch im Gedächtnis. Aber immer noch frisch genug, um sagen zu können, dass ich geweint habe. Am Ende.

So wie meine Freundin es mir vorhergesagt hat, als ich es von ihr ausgeliehen habe. Das sie recht behalten sollte, war mir da noch nicht bewusst. Auch während des Lesens, war mir nicht klar, was denn nun so schlimm sein soll. Natürlich gab es teilweise Zustände in der Geschichte, wo die eigenen Emotionen überlaufen. Doch war es eine andere Bandbreite an Gefühlen, wie Freude, Ärgernis und Aufregung. Alles was man so durchmacht, wenn man Chicagoland Vampires liest.

Ich verstand nicht, welcher Grund mir Anlass zum Weinen geben sollte. Bis dann diese eine Szene kam. Eine Szene die so plötzlich kam, so schnell vorbei war, aber so viel verändert hat. Und ich habe geweint. Auch später noch. Es ist für mich einfach eine unvorstellbare Veränderung, mit der ich mir nicht mal ansatzweise vorstellen kann, wie die nächsten Bücher funktionieren können.

Nachdem ich es einigermaßen verdaut hatte (so ganz habe ich es immer noch nicht verarbeitet), kam dann das Bedauern, dass ich  n i c h t  Band 5 zur Hand hatte, um direkt weiterlesen zu können. Noch immer habe ich das Buch nicht gelesen, und überlege, trotz finanziellem Unwohlsein, mir wenigstens Band 5 zu kaufen. Mal schauen.

Als Fazit, wir haben also Band 4 der Reihe Chicagoland Vampires mit Mega-Plottwist, dass es einem das Herz zerreißt, nachdem sich eher eine mediumstarke Spannung dies Buch zog. Und deswegen liebe ich dieses Buch, diese Serie und die Autorin - sie schreckt vor nichts zurück, und weiß immer zu überraschen.