[Rezension] Chroniken der Unterwelt - City of Bones von Cassandra Clare



Titel: Chroniken der Unterwelt - City of Bones
Autor: Cassandra Clare
Verlag: Arena
Format: Soft Cover, speziell mit Fotostrecke zum Film
Veröffentlichung: Juli 2013 (jedoch nur meine Ausgabe), richtige Veröffentlichung: 2007.
Seiten: 536 Seiten
Kosten: Diese Ausgabe kostet 12,99 €.


Judith Rumelt, die unter dem Pseudonym Cassandra Clare schreibt, war zunächst eine Fan Autorin. City of Bones war ihr Romandebüt. Noch ist die Romanreihe nicht abgeschlossen, es soll noch ein weiterer Teil folgen.

City of Bones ist der erste Teil der Reihe Chroniken der Unterwelt. Ich werde selbst verständlich mein Bestes tun euch zeitnahe auch die weiteren Teile zu rezensieren. Doch mein Geldbeutel, gibt mir nun leider noch nicht die Chance. 


City of Bones handelt von der jungen Clary Fray, die in New York lebt. Ihr bester Freund Simon, verbringt sehr viel Zeit mit ihr, natürlich nicht ohne Grund und ihr Leben erscheint im Großen und Ganzen recht alltäglich. Eines Tages bei einem Club Besuch mit Simon, sieht Clary wie ein Junge von anderen Jugendlichen getötet wird. Doch scheinbar ist sie die Einzige, die es sehen konnte. Darauf verändert sich Clarys Leben mit einem Mal, man könnte sagen, es wird auf den Kopf gestellt und sie muss nicht nur sich selbst retten.

Ich muss sagen City of Bones ist großartig. Natürlich, ich bin ja eh so ein kleiner Freund von Jugend-Mädchen Büchern, jedoch ist es bei City of Bones so, dass keine Minute die Spannung verloren geht. Wenn man sehr belesen ist, kann man sich einiges schon vorher denken, wenn es am Ende dann dazu kommt, ist man trotzdem überrascht. Meiner Meinung nach ist das Buch voller Überraschungen und es hat mich mehr als nur einmal schreien lassen, wenn ich ehrlich bin. Vor Wut, Freude und allem Möglichen.
Gerade das Ende verläuft auch sehr aufregend und ich kann nur sagen: Ich will mehr!



Was zudem anzumerken ist, mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass viele Jugendbücher in der Ich-Form geschrieben sind. Früher hatte ich ein großes Problem damit, nun hab ich mich damit abgefunden. City of Bones hingegen ist in der dritten Person geschrieben und ich muss sagen, das Lesen war sehr viel angenehmer, als die Bücher in der Ich-Form.

Im Großen und Ganzen kann ich also nur sagen, lest es! Es lohnt sich meiner Meinung nach, das Buch wird nicht einmal langweilig und ich hatte es in 3 Tagen durchgelesen. (Es wäre auch nur einer gewesen, denn 400 Seiten davon, hab ich an einem Tag gelesen, als ich krank im Bett lag.)

Und nun noch ein paar Extra Infos. Vor kurzer Zeit, war ich im Kino, nachdem die Fotostrecke im Buch mich nun doch gelockt hatte und ich muss sagen, ich bin mit dem Film einigermaßen zufrieden. Natürlich wurde hier und da was verändert, 2-3 Dinge der nächsten Teile werden verraten und die Musik ist grausig. Doch die Schauspieler haben eine großartige Darbietung geliefert und Gott segne diese Kampfszenen, gerade für einen Teeniefilm sind sie wirklich toll. Der Film ist auch durchgängig spannend wie das Buch.
Ich muss sagen, ich bin sehr geknickt, dass sie die Fortsetzung vorerst auf Eis gelegt haben. Ich hoffe, dass es nicht wie bei Eragon, der goldene Kompass, etc abläuft und wir nie eine Fortsetzung zu sehen bekommen.